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Michaels Bodyguards erzählen auf ABC über sein Leben
Dienstag, 9. März 2010
Drei ehemalige Bodyguards haben in einem Interview des US-Fernsehsenders ABC über Michaels Leben geplaudert. Sie enthüllten, dass Michael auch mal wütend werden konnte und sprachen über seine finanziellen Schwierigkeiten. Sie berichteten aber auch von durchaus positiven Seiten und zeigten Verständnis für Michaels außergewöhnliche Lebenssituation. Sie erzählten von der Liebe zu seinen Kindern und dass er auf keinen Fall pädophil sei und Vorlieben für Frauen hatte. Die drei wollen über ihre Erlebnisse mit dem King of Pop ein Buch schreiben.
Hier eine Zusammenfassung des Interviews
Leibwächter über das private Leben des King of Pop
Bodyguards enthüllen Michael Jacksons wütende Seite
Neun Monate nach dem Tod des „King of Pop“ erzählen seine Bodyguards Privates über ihn: Sie sprechen von Wutanfällen, nicht bezahlten Rechnungen und seiner Liebe zu seinen Kindern
Nur wenige Menschen wussten, wie der King of Pop (†50) wirklich lebte. Zu dem inneren Kreis gehörten unter anderem seine Bodyguards. Jetzt lüften sie erstmals den Schleier.
In einem Interview in der amerikanischen TV-Sendung „Good Morning America“ sprechen Mike Garcia, Bill Whitfield und Javon Beard, die zwei Jahre rund um die Uhr für Jackos Sicherheit zuständig waren, über ihre Erfahrungen mit dem Popstar.
Bill Whitfield über Jackos Finanznöte:
„Wir wurden gebeten, Hotels zu verlassen, weil der Zugriff zur Kreditkarte verweigert wurde.“ „Die Rechnung war nicht bezahlt worden“, ergänzt Mike Garcia.
Der zartbesaitete Michael Jackson: Die Öffentlichkeit kannte ihn scheu und leise. Doch er hatte auch eine andere Seite. Er habe Wutanfälle gehabt, erzählen seine Leibwächter.
Bill Whitfield: „Einmal war er so frustriert, dass er mein Handy aus dem geschlossenen Fenster warf – die Scheibe zerbrach.“ Dann habe Jacko ihn angeguckt und gesagt: „Bill, du brauchst wohl ein neues Telefon“, erzählt Whitfield.
Die Bodyguards erzählen aber auch von positiven Seiten, zeigen Verständnis für das Verhalten des gehetzten Stars, räumen mit Gerüchten auf.
Zu ihren Aufgaben habe gehört, Magazine und Zeitungen, die den King of Pop zeigten, vor ihm selbst und vor seinen Kindern zu verstecken, erzählen die Bodyguards.
„Ich bin vor ihm gegangen, und wenn ich Magazine gesehen habe, die ihn auf der Titelseite hatten, habe ich sie umgedreht“, verrät Whitfield.
Wenn Jacko doch noch derartige Titel-Blätter entdeckte, habe er sie selbst umgedreht, bevor seine Kinder sie sehen konnten, so Whitfield.
Michael Jackson sei ein unglaublich guter Vater gewesen, sind sich die Bodyguards einig. Die Kinder hätten ihn geliebt. Sie beschreiben sie als intelligent und sehr höflich.
Dann geht es um Jacko und die Frauen:
„War er pädophil?“, fragt die Moderatorin die Bodyguards. Ein entschiedenes Nein! „Männer kennen Männer. Er hatte ein Verlangen nach Frauen, wie wir es haben.“
Vor der Rückbank im Auto sei ein Vorhang gewesen, erzählt Whitfield. „Dort sprach er mit einer Frau und Jacko. Ihr wisst schon“, deutet er unmissverständlich an.
Sie seien mehr als nur Security-Männer gewesen, sagen die Bodyguards. Michael Jackson vertraute ihnen neben seinem Leben auch seine Geheimnisse an. Ihre Erfahrungen wollen sie in einem Buch veröffentlichen. Geplanter Titel: „Zur Verteidigung des King“.
| Source: abcnews/ bild.de | Discuss this topic in the MALIBU message board >> |

